Sonntag, 30. März 2008

2008 Formula 1 ING Australian Grand Prix, 16. März




Nach einiger Überlegung hatte ich mich relativ spontan dazu entschlossen mit einigen anderen zusammen am Sonntag (16. März) zum Formel1 Rennen in Melbourne zu gehen (viiiel günstigere Eintrittspreise als in Deutschland).
Neben dem Rennen gab es hier auch noch ein KISS-Konzert zu sehen! An dem besagten Sonntag brannte die Sonne nur so vom Himmel, sodass die meisten Mädels von uns nach ca. 15min schon genug vom Rennen gesehen hatten (man sieht an der Rennstrecke sowie kaum was, da die Rennwagen innerhalb von einer Sekunde vorbeirauschen) und uns in den kühleren Schatten des Geländes zurückzogen. Die meisten Jungs hingegen harrten das komplette Rennen in der brüllenden Hitze aus (na klar, schnelle Autos, Motorsound und so...?!).
Abends gab es dann das KISS-Konzert und die wirklich ja schon alten Rocker-Jungs spielten ganze 1 1/2 Stunden durch - Respekt! Auf jeden Fall eine richtig gute Show!
Ein Formel1-Rennen brauche ich hingegen nicht nochmal... :-)

Besucher in Melbourne!











In den letzten Wochen hatte ich schon lieben Besuch aus Münster! Zuerst kündigte sich Ende Februar Malin an! Zusammen haben wir ein wenig die Stadt und den Hafen erkundet...ich glaube, dass es ihr doch sehr gut gefallen hat, denn sie wollte am Liebsten hier bleiben :-)

Im März legte dann auch Jenny einen Zwischenstopp in Melbourne ein! Haben uns Melbourne mal von ganz oben angeschaut!
@ Jenny: Wünsch Dir noch ein paar richtig entspannte Tage in Australien und nen guten Flug nach Chile!

Donnerstag, 27. März 2008

Trip nach Phillip Island 28.02.-02.03.











Am Anfang der Orientierungswoche überlegten die Dänin Astrid (mit der bin ich auf dem einen Sepia-Foto zu sehen) und ich uns, dass wir irgendwie nicht die ganze O-Woche damit verbringen wollten, nur an der Uni 'rumzuhängen'. Nach kurzer Durchforstung des Internets stand das Ziel fest: Phillip Island (Halb-Insel, ca. 2 Stunden von Melbourne entfernt).
5 nordische Freunde (aus Dänemark, Norwegen, Schweden und Kanada) schlossen sich an und so ging es am Donnerstag vollbepackt in den Zug...
Auf dem ersten Foto am Stony Point warten wir beim einzigen Kiosk weit und breit auf die Fähre, die uns nach Phillip Island übersetzt. Auf der Halbinsel angekommen, hätten wir nicht gedacht, dass unser Ferienhaus doch soweit vom Hafen entfernt ist (oder eher gesagt, dass die Insel überhaupt so groß ist!!) - aber ein Einkaufswagen stand uns unterstützend zur Seite (den der einzige Mann auf unserer Reise, Jonas der Schwede, die ganze Zeit schieben durfte :-)
Unser Ferienhaus war zu unserer großen Überraschung dann aber doch ein 6er im Lotto - große Wohnung, großer Garten uuuund ein Barbecue!!
Auf der Reise sind wir mit Mountainbikes zum Koala Land gefahren und durften in der Abenddämmerung die Pinguin Parade am Strand bestaunen (die kleinsten Pinguine der Welt)! Leider durfte man dort keine Fotos machen...

Mittwoch, 12. März 2008

Beach Orientation an der Great Ocean Road









Als Einführungsveranstaltung für alle Study Abroad / Exchange Student organisiert die Uni einen dreitägigen Trip in das schnuckelige Surferdörfchen Lorn an der Great Ocean Road.

Zusammen mit der Dänin Louise (das blonde Mädchen auf den Fotos), der Französin Amandie und der Deutschen Bianca bekommen wir für die nächsten drei Tage einen Bungalow mit Meeresblick - nicht schlecht kann ich sagen!

Tagsüber liegen wir faul am Strand oder belegen Kurse wie Beach Yoga, Bush Walking, Footy Practice oder Surfing (NEIN, ich konnte ärgerlicherweise an diesem Kurs nicht teilnehmen, da ich mich zu spät angemeldet habe - super ärgerlich!!).. Trotzdem ein riesen Spaß!

Bei Barbecue und kaltem Bier lassen sich die entspannten Tage dann am Besten beenden :-)

Natürlich durfte auch ein Ausflug zu den Twelve Apostles nicht fehlen (siehe Fotos oben)!

Man kann also sagen: Beach Orientation = riesen Spaß und viele interessante Leute!

House Hunting












Bereits am ersten Tag in Melbourne ging es für mich direkt in die Uni um einen ersten Eindruck von der Wohnungssuche zu bekommen...so schlimm hätte ich es mir anfangs nicht erträumen lassen! Nach einer halbstündigen Suche (der Campus ist wirklich groß und die meisten von Euch kennen meinen "guten" Orientierungssinn, ähem) erreiche ich das Housing Office und es empfangen mich auch schon zig andere Studenten, die auf der Suche nach einer Wohnung/ einem Zimmer sind... na prima!

Nach einigen nervigen Tagen des Suchens hatten die Kanadierin Megan (meine jetzige Mitbewohnerin) und ich Glück! Ein gemütliches Haus in der Nähe der Uni!
Leider wohne ich dadurch nicht direkt in Melbourne City (was mein vorheriger Plan war), aber nach der langen Sucherei ist dieses Haus ein echter Glücksgriff!

Die Bewohner des Hauses am 95, Burwood Highway sind Megan (Kanada), Jo (Kenia), Ariana (Australien) und ich :-)

Leider sind mein Blog und ich noch nicht wirklich dicke Freunde, sodass die Fotoabfolge etc. nocht nicht ganz optimal sind...

Aber wie man sieht, habe wir einen Garten, einen Zitronenbaum (und auch einen Orangenbaum!). Man sieht mein Zimmer, die Küche und meine Tram-Haltestelle vor dem Haus.

Man könnte also sagen, dass die Wohnungssuche nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten sehr erfolgreich war!

11/02/2008 - auf nach Australien!

Nach einem tränenreichen Abschied steige ich in die eher aus den 70er Jahren stammende 747 der Airline Thai Airways. Schon allein bei dem Namen der Airline hätte ich mir denken können, was passiert... Natürlich, wie sollte es auch anders sein, ein etwas dicklicher, käseweißer Mann mit Oberlittenbart, weißen Tennissocken in Sandaletten mit einem stark ausgeprägten ostdeutschen Akzent macht sich auf dem Sitz neben mir breit.
Schon nach einigen Minuten erzählt er mir, dass er endlich mal wieder allein einen zweiwöchigen Urlaub in Bangkok verbringen würde, na danke, lalala, mehr will ich garnicht hören...

Der zweite Flug von Bangkok nach Melbourne verläuft glücklicherweise entspannter und so erreiche ich nach ca. 23 Stunden den Tullamarine Airport in Melbourne.

Die ersten zwei Nächte sind der absolute Horror: Hostel Dorm (8-Bett-Zimmer), jede Stunde klingelt ein Wecker und der Jetlag ist auch nicht ganz ohne...