Sonntag, 4. Mai 2008

Oh, wie schön ist...Tasmanien! (30.04.-03.05.)


Die unter Australien liegende Insel mit weniger als 500.000 Einwohnern insgesamt ist ein absolutes Naturparadies!

Am Mittwoch machen sich die Schwedin Jessica, meine Mitbewohnerin Megan und ich uns auf den Weg nach Tazzie - nach einer knappen Flugstunde erreichen wir Hobart (die Hauptstadt von Tasmanien). Hier wartet schon unser sehr kleiner, aber feiner Mietwagen, der uns zum treuen Freund werden sollte. Da ich die einzige bin, die schon 25 ist und zudem einen Führerschein vorweisen kann - fällt die Wahl des Fahrers auf diesem Roadtrip einfach aus...
Vollbeladen verschlägt es uns zuerst einmal nach Port Arthur an die südliche Ostküste - denn hier gibt es tasmanische Teufel zu sehen (gibt es nur noch in Tasmanien, siehe Foto)! Die Tierchen sehen aus der Ferne eher niedlich aus, aber sobald sie dann das Maul aufreißen, möchte man ihnen doch nicht mehr allzu nahe kommen :-) Neben den Teufeln konnten wir dann auch noch Känguruhs füttern und streicheln!

Vorbei an atemberaubenden Küstenstreifen, Bergen und grünen Feldern geht es dann für den Abend und die Nacht zurück nach Hobart. In einem urigen Irish Pub kommen wir sogar noch in den Genuss einer ziemlich guten tasmanischen Rockband!

Nach einer kurzen Stadterkundung am nächsten Morgen geht es weiter Richtung Wineglass Bay die Ostküste entlang Richtung Norden - auch an diesem Tag meint das Wetter es sehr gut mit uns (denn eigentlich ist für die meisten Tage eher regnerisches Wetter angesagt, von dem wir bis auf eine kurze Ausnahme komplett verschont bleiben!)!

Am Wineglass Bay angekommen, geht es zuerst die Berge hinauf, von wo wir dann unseren Lunch mit einem wunderschönen Ausblick auf die Landschaft geniessen. Danach geht es dann wieder bergab (alles zu Fuß versteht sich...), um den Strand des Wineglass Bay von nahem zu erkunden! Um wieder zu unserem Auto zu gelangen, heißt es dann nochmals bergauf und bergab - am Abend konnte man dann wirklich jeden einzelnen Muskel spüren!

Mit dem guten Gewissen, dass der Tank sicherlich reichen wird, fahren wir abends weiter Richtung Cradle Mountain (im Inland Tasmaniens) - leider ist dem nicht so und da Tankstellen in tasmanischen Kleinstädten auch gern mal um 5 Uhr schließen, entscheiden wir uns spontan für das nächstgelegende Hostel. Glücklicherweise entschließen wir uns dazu früh Essen zu gehen, denn wie wir nachher erfahren, schließt auch das letzte Lokal hier um 8 Uhr abends!!

Am Freitag Morgen geht es dann frisch gestärkt und vollgetankt auf die gebirgige Fahrt Richtung Cradle Mountain National Park. Auch hier wollen wir wie (schon fast) gewohnt unsere Mittags-Stullen in einer schönen Szenerie einnehmen und breiten unser kleines Buffet am Bergsee der Cradle Mountains aus. Leider fängt es nach ganzen 5 Minuten an wie aus Eimern zu regnen, der einzige Regen der ganzen Reise... :-(

Spontan machen wir uns nicht direkt Richtung Launceston (Stadt, aus der wir am nächsten Tag wieder zurückfliegen) auf, sondern legen einen Abstecher über Devenport ein (nördliche Küste Tasmaniens).

Am letzten Tag unserer Reise begeben wir uns noch auf eine kleine Weintour ins Tamar Valley (in Tasmanien wird relativ viel Wein angebaut) und werden vom Winzer in die Kunst des Weintrinkens eingeweiht, wirklich sehr interessant und vor allem für ihn sehr lustig uns gurgeln und schmatzen zu sehen :-)
Nach einem kleinen Abstecher über Launceston City geht es dann zum Flughafen.

Bye, Bye Tasmania - I hope I'll see you again some day...






















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